Beissert und Hengge


Willkommen

Willkommen bei Beissert und Hengge Garten- und Landschaftsarchitekten.
Wir, das sind Klaus Beissert und Jutta Hengge mit unserem Team. Wir haben unser Planungsbüro 1995 gegründet und arbeiten in der Objektplanung und Bauüberwachung. Wir planen Außenanlagen vom Hausgarten bis zum Stadtplatz oder zur Parkanlage und kümmern uns auch um deren bauliche Verwirklichung, indem wir Bauherren und Baufirmen zur Seite stehen, bis alles gebaut, gepflanzt und in Gebrauch genommen ist. Unser Angebot richtet sich an öffentliche und private Bauherren sowie an auswärtige Architekten, die einen Partner für Bauüberwachung im Berliner Raum benötigen.

Büro

Unsere Arbeitsgruppe

  • Dipl.-Ing. (FH) Klaus Beissert, Landschaftsarchitekt, arbeitet mit Schwerpunkt Bauüberwachung und Erstellung von Leistungsverzeichnissen. Er hat an der Ingenieurschule Erfurt studiert und zuvor in der dortigen Stadtgärtnerei den Landschaftsgärtnerberuf gelernt. Nach Berlin kam er zum Aufbau der Gartenschau Ost (heute Gärten der Welt).
  • Dipl.-Ing. Jutta Hengge, Landschaftsarchitektin, ist verantwortlich für die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie Büro- und Projektkoordination. Nach Gärtnerlehre, Gesellenjahren in einem Gartencenter und auf der Insel Mainau im Bodensee (Pflege der Rosen- und Staudengärten) kam sie zum Studium an die TU Berlin. Seit 1988 Tätigkeit in verschiedenen Planungsbüros.
  • Dipl.-Ing. Kerstin Stork, Landschaftsarchitektin und ebenfalls TU Berlin-Absolventin, stammt aus der Lausitz, ist bei uns vorwiegend in der Ausführungsplanung und zunehmend auch in der Bauüberwachung tätig.
  • Unser vierter Platz ist zurzeit in Teilzeit besetzt von einem aufgeweckten Werkstudenten, gelegentlich auch von freien Mitarbeitern. An Initiativbewerbungen von entwurfsstarken Kollegen/Kolleginnen sind wir interessiert!

Unsere Leistungen

Wir planen:
  • Privatgärten, Gärten für Baugruppenprojekte
  • Wohnumfeldverbesserung, Bestandssanierung
  • öffentliche Straßenräume und Plätze
  • Gartendenkmalpflegerische Projekte
  • Friedhöfe, Ehrenfriedhöfe, Gedenkstätten
  • Kindergarten-Außengelände, Spielplätze
  • Schulhöfe und Sportplätze

Unsere Arbeitsweise

Zunächst versuchen wir, das Besondere eines Ortes und einer Situation zu erspüren. Aus dem Potenzial des Ortes und den mit dem Projekt verbundenen Wünschen und Bedürfnissen destillieren wir die Leitideen für die Außenanlage. So wird jedes Projekt sehr charakteristisch und praktisch eine Maßanfertigung. Wichtig ist uns eine individuelle Vorstellung vom großen Ganzen und die Liebe zum Detail. Den Projektablauf verstehen wir als Prozess, der von vielen Akteuren (Architekt, Bauherr, Behörden, Handwerker, Nutzer) beeinflusst wird. Wir bemühen uns, dabei so die Regie führen, dass es im Ergebnis viele zufriedene und auch stolze Gesichter gibt. Ziel ist die Übergabe eines gelungenen Werkes, das täglich mit Freude genutzt wird, funktioniert und sich weiter entwickelt.
Wenn wir für bereits entworfene Projekte Leistungen der Bauüberwachung, der Ausführungsplanung oder Leistungsverzeichnisse übernehmen, arbeiten wir uns intensiv in die Entwurfsideen ein und bleiben in Kontakt mit dem/der Entwurfsverfasser/in, um die authentische Umsetzung sicherzustellen.

Projekte/Referenzen

Mühlenstraße 2/2a

Das Mittelrondell im neuen Glanz   Foto: Katrin Bernsteiner
Foto: Katrin Bernsteiner
Pergola als Sichtschutz über Müllplatz
Johanniskraut und grüne Klinker aus Velten
die neuen Fahrradstellplätze
Das unter Denkmalschutz stehende herrschaftliche Pankower Wohnhaus von 1905 wurde von der GESOBAU AG 2009/2010 saniert. Auch der Innenhof sollte denkmalgerecht instandgesetzt werden. Reste grün glasierter Beeteinfassungen und eines Mittelrondells waren noch vorhanden, ansonsten waren alle Zeugnisse des Originalzustands verloren. Die Anlage wurde dem Zeitstil nachempfunden und behutsam um einige Ausstattungselemente der heutigen Zeit (Spielplatz, Müllplatz, Feuerwehrflächen, Fahrradständer) ergänzt.

Gabriele-von Bülow-Oberschule

Sand-Karton-Modell
Das Modell half bei der Höhenplanung
im Bau
im Bau (durch Fa. Tobias Mittendorf)
1 zu 1!   Foto: Katrin Bernsteiner
Beton, Holz, Hügel...  Foto: Katrin Bernsteiner
Auf dem Schulhof der Gabriele-von-Bülow-Oberschule in Reinickendorf befand sich ein verfallenes Gebilde aus konzentrischen Sitzreihen, das Theaterforum. Mit einem kleinen Budget vom Sponsor Boeing, vermittelt durch Grün macht Schule (pädagogische Beratungsstelle der Senatsverwaltung für Bildung, Wirtschaft und Forschung) sollte es 2010 erneuert werden. Die Schüler des Leistungskurses Kunst vermaßen und entwarfen, betreut von Jutta Hengge. So wurde das räumliche Grundkonzept entwickelt: der Wechsel von konzentrischen, sich öffnenden und sich schließenden Formen. Zuletzt verpassten wir dem Ganzen noch eine einheitliches Grundmodul: Riesen-Bauklötze.
Entstanden ist eine multifunktionale Lümmel- und Pausenlandschaft, die auch als Kulisse für Theateraufführungen geeignet ist.

Spielplatz Mittelstraße, Oranienburg

Arbeitsmodell vom Spielplatz
Kletterwand und Netztunnel
Die Holz-Stahl-Pergola beschattet den Buddelbereich
Formen, Formen ...
Zierkirschen (Prunus yedoensis) wurden auch im Nachbarhof gepflanzt
Für diesen Spielplatz stand nur ein sehr kleines Grundstück zur Verfügung, umgeben von hohen Häuserblocks und -giebeln, und von Parkplätzen. Es kam also darauf an, daraus einen Ort zu machen, der dennoch Aufenthaltsqualität hat und in diesem dominanten Ambiente bestehen kann.
Wir ordneten den Spielplatz um drei rote geschwungene Betonwände an, die Räume bilden, Aufmerksamkeit fangen und je nach individuellem Standort die Autos verdecken. Die Spielsituationen wurden an, um und mit den Wänden gestaltet. Am beliebtesten ist die bekletterbare Wand. Ein Spielbrunnen soll demnächst noch nachgerüstet werden. Bauherr dieses 2010 errichteten Spielplatzes ist die Stadt Oranienburg mit dem Sanierungsträger BIG Städtebau in Brandenburg GmbH.

Themenpark "Krassin rettet Italia"

Frühling im Themenpark
Luftbild am Eröffnungstag (der Rasen muss noch wachsen)
Betonbuchstaben
Stahlrohr umgibt das Eisfeld
Blick nach Norden
was werden wir finden ...
Der Themenpark ist ein temporäres Projekt auf einem Abrissgrundstück mitten in Oranienburg. Eröffnet 2009, soll er für etwa zehn bis 15 Jahre eine große Baulücke mit Leben füllen, bis eine neue Bebauungskonzeption gefunden ist. Inspiration für die Gestaltung war ein Hörspiel von 1929, geschrieben von Friedrich Wolf, "Krassin rettet Italia". Es war seinerzeit ein Straßenfeger und entstand um die reale Begebenheit einer Rettungsaktion am Nordpol. Die rätselhafte Geschichte wechselt zwischen Suchen, Irren, Verlieren, Finden und endet dramatisch mit unverhoffter Gemeinsamkeit. Diese Themen werden hier räumlich umgesetzt. Die Bänke sind z. B. als Morsezeichen angeordnet. Der Raum verfügt über leere Weiten, Labyrinthe (aus Hecken) und vielerlei Zeichen. Deren "Codes" kann entschlüsseln, wer Lust dazu hat. Wem das zu kompliziert ist, der verweilt einfach ein bisschen oder wandert zwischen den duftenden Eibenhecken umher. Bauherr war die Wohnungsbaugesellschaft mbH Oranienburg.

Gärten Orafol

Brunnenplatz im Frühling
Brunnenplatz im beginnenden Herbst
Segge 'Ice Dance'
Rhododendron 'Ramapo' und Südbuche
blühendes Andenpolster mit Zierlauch, Vogelfußsegge, Tüpfelfarn
Die Gartenachse wird von Kantine und Büros aus von oben gesehen.
Die Firma Orafol, ein international erfolgreicher Hersteller technischer Folien mit Stammsitz in Oranienburg, nahm den Bau einer weiteren Werkhalle 2008 zum Anlass, auch die Außenanlagen des weitläufigen Firmengeländes umzugestalten. Vorgabe der Geschäftsführung war: eine Gestaltung mit Natur, Natur, Natur!  Wir nahmen den ständigen Wind der oberen Havelniederung als Inspiration und arbeiteten mit windbewegten Pflanzen, mit windbewegter Kunst und zart gekräuseltem Wasser am Brunnenplatz. Dieser ist das Herzstück der zentralen neuen Gartenachse und wird überragt von der acht Meter hohen "großen Balance" des Metallkünstlers Achim Kühn, die auf faszinierende Weise ständig ihre Form ändert. Vor dem Verwaltungsgebäude Orafol wurde ein Pflasterteppich aus quarzglitzerndem Granit ausgebreitet, unterbrochen von ovalen Pflanzinseln, die Blatt- und Blütenformen, Farben und Düfte jahreszeitlich inszenieren. Die Anlagen vermitteln den Orafol-Besuchern aus aller Welt eine repräsentative Außenwirkung und dienen den Mitarbeitern zur Entspannung von Augen und Sinnen auf Ihren Wegen zwischen den Werkhallen mit Ihrer HighTech-Reinatmosphäre. 

Ag Plaene

Interdisziplinäre Planung

Architekt Joachim Harms, Ag Plaene-Partner
Häufig braucht es auch im Bereich der Freiraumplanung externen Sachverstand: der Statiker berechnet  Mauern, Spielgeräte usw., der Haustechniker plant die Gartenwasserversorgung. Oder wollen Sie auf Ihrem Grundstück noch eine Remise, ein Gartenhaus (nicht von der Stange), eine Werkstatt? Wer will, kann bei uns Know-How im Zweier-, Dreier- und Viererpack engagieren: in der AG Plaene, unserer interdisziplinären ständigen Arbeitsgruppe, arbeiten Architekten, Landschaftsarchitekten, Versorgungstechniker, Statiker und Bauphysiker zusammen. Auch wenn es manchmal bei einer Beratung bleibt: die AG Plaene ist ein nützliches Netzwerk aus kurzen Drähten.

Bei AG Plaene arbeiten mit:www.ag-plaene.de

Aktuelles

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14.01.2012

Am 11.11.2011 wurde der Spielplatz Göschenstraße eröffnet

Blick über den Spielplatz auf die Parkwiesen
Nach nur zweieinhalb Monaten Bauzeit kam der Bauzaun weg! Für die Kinder in der Umgebung des Volksparks Wittenau beginnt eine neue Ära: der Spielplatz am Ende der Göschenstraße, umgebaut nach Plänen von Beissert und Hengge, sieht endlich wieder wie ein solcher aus und bietet jede Menge Spielspaß. Alle waren eingeladen zur Eröffnung am Freitag, 11. November, um 12 Uhr mittags.
Die Schülervertreter der Schule am Park schnitten gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister von Reinickendorf das rote Band durch, und los geht's! Demnächst kommt noch eine kleine Zutat, ein Rebhuhn hat sich verlaufen ...
05.11.2011

Die Führung durch den "Krassin"-Themenpark am 29.Oktober war richtig spannend!

Mitglieder der Friedrich-Wolf-Gesellschaft lassen sich Details erläutern
Im Rahmen der Friedrich-Wolf-Tage 2011 fand am Samstag, 29. Oktober, eine Führung durch den Themenpark "Krassin rettet Italia" in Oranienburg statt.  Klaus Beissert und Jutta Hengge erläuterten dabei diese außergewöhnliche Parkgestaltung und führten durch die Räume des Parks. Sehr interessant waren die Beiträge, die Mitglieder der Friedrich-Wolf-Gesellschaft beisteuerten. Es zeigte sich: dieser Park regt zum Forschen an! U. a. wurden Archivbelege dafür gefunden, dass mehrere Mitwirkende an der Hörspielfassung "Krassin rettet Italia" von 1929 wenige Jahre später im KZ Oranienburg interniert waren. Dieses Lager befand sich 1932/33 genau gegenüber des heutigen Themenparks an der Berliner Straße. Die Geschichte, die für die Parkgestaltung Pate stand, ist eine Geschichte von Menschlichkeit und internationaler Solidarität, und ihr Verfasser wurde vom Naziregime außer Landes gejagt, somit hatten wir diese Nachbarschaft immer als eine Art positiven Gegenpol verstanden. Dass die realen Erinnerungsbezüge an diesem Ort aber so konkret und dicht sind, ist eine Überraschung. Wir wollen darüber noch Genaueres in Erfahrung bringen, und diese Informationen in die Website des Parks www.sos-rao-rao.net einbinden, darüber bald mehr!
09.10.2011

Die Cranach-Ausstellung: ein Juwel im Grunewald

Parkplatz Grunewald
In dem von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten wunderschön renovierten Jagdschloss Grunewald ist seit dem 30. September 2011 wieder die in Teilen schon früher gezeigte kleine Ausstellung originaler Werke von Lucas Cranach d. Ä., seinem Sohn und ihrer Werkstatt zu sehen. Gehen Sie hin, Sie werden begeistert sein! Und stellen Sie ihr Auto ab auf dem von Beissert und Hengge geplanten und zeitgleich mit der Ausstellung neu eröffneten Parkplatz am Hüttenweg, von dem aus es nur noch ein paar Hundert Meter zum Jagdschloss sind. Oder nehmen Sie gleich das Fahrrad, doch da müssen Sie noch auf den letzten Metern schieben, denn der Radweg ist gerade im Bau. Im Jagdschloss wurde auch ein kleines Café eröffnet, außerdem gibt es ein interessantes Veranstaltungsprogramm im Schlosshof und in den historischen Räumen.
29.07.2011

Unterschriftenaktion für das Museumsprojekt Fritz Kühn verlängert

Fritz Kühn, Kunstschmied, Schriftsteller und Fotograf, war in den 60er Jahren europaweit gefragt und hat einen umwerfenden Nachlass hinterlassen. Die Schmiedekunst wird weiter in Schmiede und Metallbauatelier Kühn (Berlin-Treptow) gepflegt. Dort ist auch eine kleine Dauerausstellung der Werke Fritz Kühns zu sehen. Diese würden aber mühelos ein Museum füllen! Soweit war es auch fast schon mal, doch ging das Projekt in den Wendewirren vorerst unter. Das soll jetzt anders werden: schon 1450 Menschen aus 130 Orten haben für die Wiederbelebung des Museumsprojekts unterschrieben. Die Unterschriftenaktion wurde bis 30. September 2011 verlängert. Beteiligen Sie sich und informieren Sie sich auf der Webseite der Schmiede Kühn:
02.07.2011

Tag der Architektur 2011

Willkommen ...
Am 26. Juni 2011 haben wir uns am diesjährigen Tag der offenen Architekturbüros der Architektenkammer Berlin beteiligt. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich am "Tag der Architektur" einen Einblick zu verschaffen in Arbeitsalltag und Projekte eines Landschaftsarchitekturbüros, und es gab spannende und unkonventionelle Gespräche. Allerdings war an diesem Tag viel los in Pankow: Rakatak, Tag der offenen Gärten ...  Deshalb: Falls Sie den Besuch bei uns nicht geschafft haben sollten, besuchen Sie uns noch, telefonische Anmeldung erbeten!

Kontakt

So erreichen Sie uns

Florastraße 86
13187 Berlin-Pankow
Ruf 030-42010365 (66)
Fax 030-42010367
mail@beissertundhengge.de

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Impressum

Beissert und Hengge GbR

Klaus Beissert und Jutta Hengge
Garten- und Landschaftsarchitekten AKB
Florastraße 86
13187 Berlin-Pankow
Ruf 030-42010365 (66)
Fax 030-42010367
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